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HVV Thomm

Heimat- und Verkehrsverein Thomm


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Allgemeines

Jungenwaldhütte JungenwaldhütteDer Heimat- und Verkehrsverein Thomm wurde 1987 gegründet. Er hat heute 125 aktive und inaktive Mitglieder. Zum Verein gehören auch die 1988 gegründete Gesangsgruppe der "Boorspatzen" sowie die seit 1997 aktive Theatergruppe. Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Verbesserung der dörflichen Infrastruktur (Ausschilderung von Wanderwegen, etc.), die Organisation von Ausflügen und Wanderungen, die Beteiligung an den dörflichen Festveranstaltungen und die Brauchtumspflege zu verschiedenen Anlässen.

Die Jungenwaldhütte der Gemeinde Thomm kann über den Verein für Veranstaltungen angemietet werden, zuständig für Vermietungen und Wartung der Jungenwaldhütte sind Walter und Antonia Weber, 54317 Thomm, Tel. 06500/8321. Link zur Grillhütte ...

theatergruppe17.01.2006 THOMM. Der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) Thomm ist in der Riege der gleich gesinnten Gruppierungen einer der Jüngsten. Allerdings ist es beachtlich, was er seit seiner Gründung im Jahre 1987 für den Ort und die Gemeinschaft geleistet hat. Man kann den HVV angesichts des hervorragenden Zusammenhalts und der gleich gelagerten Interessen der Mitglieder getrost als eine Vereinsfamilie bezeichnen. "Es ist einfach schön zu sehen, wie sich unsere Mitglieder im Sinne des Vereins engagieren und sich gegenseitig ergänzen", sagt die seit 1989 amtierende Vorsitzende Hannelore Weber. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Heimatgedanken und die Kulturpflege in der Gemeinde zu fördern und zu erhalten. Der Verein diene dem Wohl und den Interessen der Heimat. Er verfolge daher auch ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Vorsitzende: "So fließen alle unsere Einnahmen wieder in die Dorfgemeinschaft zurück." In den vergangenen Jahren konnte der Verein in dieser Weise rund 10 000 Euro in Projekte innerhalb des Ortes fließen lassen. Schon ein Jahr nach der Gründung baute er zum Beispiel den "Barbara-Bildstock" am Waldracher Weg und beschaffte dafür auch eine Barbara-Statue, die als Schutzpatronin der Bergleute gilt.
Die Aktivitäten und die finanzielle Unterstützung des Vereins sind vielfältig. Sie reichen von der Anschaffung von Ortseingangsschildern, der Pflege von Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten oder der Brauchtumspflege am Vorabend des Nikolaustages. Sie gipfelte im vergangenen Jahr in der Schaffung und Mitfinanzierung eines sehenswerten Brunnens als prächtiger Dorfmittelpunkt. "Bei der Einweihung des Brunnens konnten wir Ortsbürgermeister Otmar Brittner aus unserer Vereinskasse zur Finanzierung 5000 Euro überreichen", erzählt die Vorsitzende. Wie und woher denn das ganze Geld in die Vereinskasse kommt? Nur durch die Mitgliedsbeiträge könne das nicht gelingen. Es müsse noch einiges an Zeit und Arbeit investiert werden. Das erreicht der Verein mit der Durchführung von Festveranstaltungen, der Vermietung der Jungenwaldhütte und den Einnahmen aus den Theateraufführungen. Seit 1997 hat der Heimat- und Verkehrsverein Thomm eine eigene Theatergruppe, die alle zwei Jahre ein hundertfaches Publikum begeistert. Natürlich ist es keine Frage, dass dabei die Mundart gepflegt wird – von der Begrüßung durch die Vorsitzende bis hin zum letzten Wort in der Schluss-Szene. Es gibt in der Gemeinde wohl keine Veranstaltung und kein Fest, wo die Vorsitzende auch im Auftrag der anderen Ortsvereine im perfekten Thommer Platt die Gäste begrüßt oder die Feier eröffnet. Damit bringt sie ihre Liebe zur Heimat zum Ausdruck. "Dieser Heimat die ihr zustehende Aufmerksamkeit und Liebe entgegenzubringen, sie für uns alle lebenswert zu erhalten, hat sich unser Verein zum Ziele gesetzt", sagt sie. Dazu gehöre die Brauchtumspflege ebenso wie die Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten der heutigen Zeit, die Pflege gewachsener Strukturen sowie deren behutsame Fortentwicklung. Die Vorsitzende: "Dies ist auch in den kommenden Jahren unser gemeinsames Anliegen. Denn eine intakte dörfliche Gemeinschaft ist nur dort möglich, wo einer auf den anderen zugeht, wo Alt und Jung sich die Hand reichen." Beachtliches hat der Verein beim Aufbau der Jungenwaldhütte geleistet. Nachdem die Hütte abgebrannt war, wurde sie 1992 nochmals von der Ortsgemeinde aufgebaut und dem HVV in die Trägerschaft übergeben. Er hat die Stromleitung dorthin verlegen lassen, eine Theke mit Kühlschrank eingebaut und mit Gardinen geschmückt. Die Hütte mit Kamin bietet rund 50 Personen Platz. Ein überdachter Grill und ein Toilettenhäuschen fehlen natürlich auch nicht. Hüttenwart Willi Winter: "Das ganze Jahr über ist die Hütte belegt. Hochsaison ist von Mai bis September." Text und Bild: Dietmar Scherf. © Trierischer Volksfreund 2006

Thommer Mundarttheater
     
theater theater Theater_2015
2017 2017 2015
„Wenn einer eine Reise tut ...“ „Wenn einer eine Reise tut ...“ "Mord im Hühnerstall"
     
theater
theater
theater
2013 2011 2010
"Wer nicht hören will, muss fühlen" "Amore mio im Hinterhof" "TuS Wadenkrampf im Showfieber"
     
theater                    2007
theater 2005
theater 2003
2007 2005 2003
"Im Dunkeln ist gut munkeln" "Je oller, je doller" "Oh Gott, die Familie!"
     
2001 2000 1997
"Die Gedächtnislücke" "Küsse für die Tanten"  
     
Copyright der Fotos: Trierischer Volksfreund

St. Nikolaus
 
st. nikolausTHOMM. Am 5. Dezember zieht der Nikolaus in Thomm von Haus zu Haus. Er besucht nicht nur Kinder, sondern auch Frauen, die aufopferungsvoll die Eltern pflegen. Auch der Ortsbürgermeister bekommt ein kleines Dankeschön. Ruten verteilt der Nikolaus nicht. Er hält auch keine Moralpredigten und lässt sich nicht zum Erziehungshelfer machen. Im Bischofsgewand, mit dem goldenen Buch und dem Stab in der Hand, besucht er seit 15 Jahren am Nikolausabend nicht nur Häuser in denen Kinderaugen leuchten. Hannelore Weber, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrvereins, hat den alten Brauch, der jahrelang auf Eis lag, belebt. "Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn der Nikolaus in den Häusern vorbeischaut", sagt Weber. In ihrem Arbeitskollegen Wilhelm Wolf hat sie den richtigen Mann gefunden, der einmal im Jahr in die Rolle des Bischofs von Myra schlüpft. Er spielt gerne den Heiligen, "die Stimmung in den Häusern ist meist knisternd, wenn ich zur Tür hereinkomme". In stressige Situationen gerät der Mann mit dem langen weißen Bart nur, wenn Kinder sehr wortkarg sind. Wenn die Kommunikation zu sehr stockt, kommt der heilige Mann schon mal ins Schwitzen. Hannelore Weber begleitet den Nikolaus, sie zeigt ihm den Weg zu denjenigen, die seinen Besuch erwarten, oder zu denjenigen, die überrascht werden sollen. Denn etwas unterscheidet die Brauchtumspflege in Thomm von der in anderen Gemeinden: Der Nikolaus besucht nicht nur die Kinder, sondern gerät gewollt auf "Abwege". Dort ist der Nikolaus auch zu Gast in Häusern, in denen Erwachsene leben, denen für besondere Leistungen gedankt werden soll. "Da ist das Ehepaar, das unter Hintenanstellung persönlicher Bedürfnisse über viele Jahre die schwerstpflegebedürftigen Eltern zu Hause betreut und ihnen so den Weg in ein anonymes Pflegeheim erspart", sagt Hannelore Weber. Oder ein herausragendes ehrenamtliches Engagement für einen Verein oder die Gemeinde wird gewürdigt. Auch bei Ortsbürgermeister Ottmar Brittner schaut der Nikolaus vorbei. "Über Ortsbürgermeister wird immer viel geschimpft, und es wird ganz vergessen, was sie das ganze Jahr über für die Gemeinde leisten", sagt Weber. Der Nikolaus sieht es, und honoriert es mit einem Besuch, einem Dankeschön und einem Stück Lebkuchen. Bei einer 87-Jährigen, die alleine lebt, wird der gute Mann in diesem Jahr unangemeldet hereinschneien, und "Zugezogenen" wird er einen Besuch im neuen Eigenheim abstatten. Er wird fragen, wie sie sich eingelebt haben, und ihnen mit der Stippvisite einen unvergesslichen Moment bescheren. Text: Katja Krämer, © Trierischer Volksfreund 2004

Trauer um Hannelore Weber
Trauer um Hannelore Weber
Artikel im Trierischen Volksfreund (2018)

Vorstandswahlen des Heimat- und Verkehrsvereins Thomm am 6. Jan. 2012
 
Thomm. Nachdem die Vorsitzende Hannelore Weber die Sitzung eröffnet hatte, berichtete Schriftführer Norbert Baden über die Aktivitäten seit der letzten Vorstandswahl. Neben den Wanderungen waren die Aufführungen der vereinsinternen Theatergruppe die publikumswirksamsten Aktivitäten. Zudem bestimmten auch Arbeitseinsätze bei der Dorfkirmes und der Instandhaltung der Jungenwaldhütte sowie die Bildung des Arbeitskreises Dorfchronik das Vereinsleben. Schatzmeister Alwin Michels berichtete von einer gesunden Kassenlage. Der detaillierte Ausgaben- und Einnahmebericht ließ Raum für die Hoffnung, in der Zukunft weitere Maßnahmen angehen zu können. Ortsbürgermeister Hans-Peter Michels dankte dem Vorstand für die gemeinnützige Arbeit zum Wohle der Gemeinde mit der gleichzeitigen Bitte, diese auch in der Zukunft fortzusetzen, damit auch solche Projekte angegangen werden könnten, welche aus öffentlichen Mitteln so nicht zu finanzieren wären. Nach einer allgemeinen Aussprache der Mitglieder und Dankesworten der Vorsitzenden, verbunden mit dem Wunsch, "den guten Geist", der im Verein vorherrscht, mit in die Zukunft zu nehmen, endete der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein.

Vorstand: Erste Vorsitzende: Hannelore Weber, zweiter Vorsitzender: Simon Schabo, Schriftführer: Norbert Baden, Schatzmeisterin: Marlene Mattes, Hüttenwartin und Beisitzerin: Antonia Weber, Wanderwart und Beisitzer: Hermann Weber. Als Kassenprüfer wurden Wilma Andres und Michael Stroeher gewählt.
© Trierischer Volksfreund 2012

Thommer Brunnen
 
 
pergen boor
   
thommer boor
 
alter born
 
hierzuland neuer
                    dorfbrunnen november 2005
Der Pergenboor an der Ecke Triererstr./ Waldracherweg, im Hintergrund das Göttenskreuz, geschmiedet vom langjährigen Bürgermeister Peter Götten. Im Vordergrund "Gramberts Kläs'chen", ein alter Junggeselle, verstorben 1917   Thommer Boor, Arbeitseinsatz im Frühjahr 1988 Thommer Boor, 2005 Neuer Dorfbrunnen, 2005
         

Thommer Viezlied
 

Off em Thommer Heest stäht en Apelbom, de wiest so scheen.
Off em Thommer Heest stäht en Apelbom, de wiest so scheen.
Un dorous keltern mir, kä Wein un och kä Bier,
mir machen de gouden Thommer Viez.

Wenn ä souer äs un sich löft den Hut, da schmacht ä gut.
Wenn ä souer äs un sich löft den Hut, da schmacht ä gut.
Un dobei eaßen mer ger, 'n Kees- oder 'n Blutwöschtschmeer,
bei de gouden, ränen Thommer Viez.

Weil souer lustig mät, höm mir so viel Fräd bei usem Viez.
Weil souer lustig mät, höm mir so viel Fräd bei usem Viez.
Ihr Leit macht leer dat Faaß, dann höt dir och viel Spaß,
bei dem gouden, ränen Thommer Viez.

Un solang om Heest noch dat Bämchi wiest, machen mir Viez.
Un solang om Heest noch dat Bämchi wiest, machen mir Viez.
Kommen mir speder dann, owen beim Petrus ran,
dann nur mät em Perzi voll Thommer Viez!

(Melodie: Tief im Odenwald, Text: Hannelore Weber)


 
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Heimat- und Verkehrsverein Lorscheid
Heimat- und Verkehrsverein Thomm
2. Vorsitzender Simon Schabo
54317 Thomm, Triererstr. 20
   
 

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